REICHHART Kontrakt-Logistik
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Mit einem Lastwagen fing alles an

Firma Reichhart bayernweit in erster Liga - Neues Verwaltungsgebäude in Gilching unterstreicht weiteres Wachstum

Die Logistik-Unternehmensgruppe Reichhart zählt mittlerweile zu den erfolgreichsten Firmen in Bayern. Am Donnerstag wurde am Heimatstandort Gilching der Grundstein für ein drittes Bürogebäude gelegt. "Wenn man in die Zukunft schaut, muss man auch zurückblicken", sagte Michael Jackl bei der Grundsteinlegung an der Lilienthalstrasse in Gilching. Im Beisein von Landrat Karl Roth und Bürgermeister Manfred Walter präsentierte der Mit-Geschäftsführer einen teils steinigen aber auch erfolgreichen Firmen-Weg. Gegründet wurde das Unternehmen 1967 von Horst Reichhart mit einem Lastkraftwagen in seiner Gilchinger Garage. Seither schreibt die Firma Erfolgsgeschichte. Aktuell gibt es 15 Standorte in Deutschland und je einen in Österreich und in Frankreich. "Wir werden in diesem Jahr voraussichtlich 60 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften", sagte Geschäftsführer Alexander Reichhart. Insgesamt zählt das Unternehmen mehr als 1000 Mitarbeiter, davon 50 in der Gilchinger Verwaltung. Von Gilching aus werden alle Dienstleistungen für die beiden Geschäftsbereiche Transport-Logistik und Kontrakt-Logistik koordiniert.
Da man auch weiterhin auf Expansion baut, war laut Reichhart ein drittes Verwaltungsgebäude notwendig. Dieses soll im Mai 2012 bezogen werden. Reichhart: "Auf über 900 Quadratmeter bietet das neue zweistöckige Gebäude die notwendige Erweitungerungsfläche, um das künftige Wachstum der nächsten zehn Jahre zu bewältigen". Besonders stolz ist der Bauherr auf die Energiebilanz, deren Werte weit unter der offiziellen Energie-Spar-Verordnung liegen. Für eine gelungene Architektur dankte er Wilhelm Batz, "der eine optimale Symbiose zwischen Alt- und Neubau hergestellt hat".
In die Zeitkapsel für den Grundstein kamen unter anderem aktuelle Tageszeitungen, Euroscheine und - ein Geschenk des Rathauschef - das Protokoll des einstimmigen Beschlusses im Bauausschuss und ein geänderter Original-Bebauungsplan.
Dem Neubau mit Erholungspark im Hof mussten eine hauseigene Tankstelle und die Waschstrasse weichen. Das historische Flugzeug auf dem Dach der Waschstrasse ging an einen Sammler.

Starnberger Merkur , 9./10..07.2011